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Ich bin ich

Eigentlich bin ich kein Blogger. Wirklich nicht.

Ich fühle mich nicht sehr wohl dabei, über mich zu sprechen. "Das interessiert doch keinen", werde ich dann sagen. Allen Chancen, berühmt zu werden, habe ich schon früh eine Absage erteilt, um nicht ständig unter Beobachtung zu stehen. Vielleicht kommt das daher, dass wir in meiner Familie zu viert in drei Zimmer gewohnt haben. Sich beobachtet zu fühlen gehörte da zum Alltag. Hat man dann noch einen älteren Bruder, der keine Konkurrenz mag, lernt man die Bedeutung des Wortes "Intimsphäre" erst spät im Leben. Dafür verteidigt man sie dann umso heftiger.

Ich habe mir lange gesagt, dass sich das alles wieder umkehrt, wenn ich einen Blog schreibe. Blödes Sprüche und Hasskommentaren warten nur darauf, unter deinen Artikel erscheinen. Lange dachte ich, dass ich damit nicht fertig werde, aber jetzt sage ich mir, "Was soll's?" Wenn jemand mir etwas Vernünftiges entgegnen will, wird sie/er es tun. Wer zu vernünftigen Aussagen nicht im Stande ist, kann ignoriert werden.

Dabei erzähle ich gerne Geschichten, und ich teile gerne Ideen und Erfahrungen, die ich gemacht habe. (Eigentlich heißt das, dass ich alle mit absurdem, aber überflüssigem Halbwissen vollquatsche, wenn ich nur kann.) Deswegen habe ich in früheren Blogs clevere Beiträge gepostet, kluge Inhalte und Regel verbreitet. Da konnte mir keiner was, dachte ich. Das war auch so, aber interessiert hat es auch keinen.

Im Moment arbeite ich gerade an einer neuen Geschichte, die sich ein bißchen von dem abhebt, was ich früher produziert habe. Schrägere Charaktere, mehr Action und mit einer Handlung, die nur einen flüchtigen Kontakt zur Realität hat. Ich werde an dieser Stelle immer wieder einmal darüber berichten und zur Mitarbeit einladen. Interaktiv und spannend. Und persönlich. Willkommen also zu meinem neuen Blog. 

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